Johannes Gleim

Johannes Gleim (1650 – 1698)
Als im Jahr 1682 die Pest in Wanfried über 200 Einwohnern das Leben kostet, sind es der evangelische Pfarrer Johannes Gleim, Konrad Wetzestein, Martin Klaus, Christian Döring, Georg Weske und Jakob Sänger, die die Kranken und Toten aus der Stadt bringen. Die Kranken wurden im Lazarett gepflegt, die Toten neben dem Siechenhaus begraben. Seinem Freund Jacob Faber, den auch die Pest dahinraffte, pflanzte Pfarrer Gleim als letzten Gruß eine Linde auf das Grab. Als „Pestlinde“ bekannt, steht sie noch heute, mehr 380 Jahre alt, in der Nähe der Werra.